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Meniskus - Meniskusriss - Meniskusverletzung - Meniskusschaden (Knieverletzungen)

Der verschleiss- oder unfallbedingte Meniskusriss am Knie ist eine der häufigsten Knieverletzungen überhaupt. Der Meniskusschaden selbst ist eigentlich nicht schmerzhaft. Jedoch verliert das Knie durch den beschädigten Meniskus die Stossdämpferfunktion zwischen Ober- und Unterschenkel. Eine ärztliche Begutachtung wird unbedingt empfohlen.


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Verletzungen am Meniskus und Knie

Das Kniegelenk ist unser grösstes Gelenk und im Alltag vielen Belastungen ausgesetzt. Das Kniegelenk, die Kreuzbänder und der Meniskus sind vor allem durch unnatürlich, hohe Drehbelastungen gefährdet.

Fast 1/3 aller Sportverletzungen betreffen das Kniegelenk. Riskant sind insbesondere Sportarten wie Football, Rugby, Fussball, Handball, Skifahren und Tennis oder Squash, bei denen das Knie unter Belastung gedreht wird. Dabei können die Knieschiebe, der Gelenksknorpel, die Kreuzbänder oder der Meniskus verletzt werden.

Komplexe Kniegelenksverletzungen führen oft zu kombinierten Schäden an Kreuzbändern, Meniskus und dem Gelenksknorpel bis hin zur Kniearthrose.

Die äusseren und inneren Kreuzbänder und der Meniskus gewährleisten die Beweglichkeit und Stabilität der gesunden Kniegelenke.

 

Meniskus und Meniskusverletzungen

Der Meniskus (Menisci) umfasst anatomisch zwei halbmondförmige, elastische Knorpelscheiben, welche auf der Innenseite und der Aussenseite des Kniegelenks zwischen dem Oberschenkelknochen und dem Schienbeinkopf liegen.

Der Meniskus wirkt bei jedem Schritt als "Stossdämpfer" im Kniegelenk und ermöglicht eine gleichmässige Druckübertragung. Der Meniskus schütz somit den Gelenksknorpel und degenerative Veränderung im Gelenk bis hin zur altersbedingten Kniearthrose.

 

Traumatischer und degenerativer Meniskusriss

Die Meniskusverletzung ist die häufigste Verletzung des Kniegelenks. Es wird zwischen dem traumatischen und degenerativen Meniskusriss unterschieden.

Der traumatische Meniskusriss geschieht plötzlich, normalerweise durch eine atypische Drehbewegung in gleichzeitiger Beugestellung des Kniegelenks, wie sie im Sport oft vorkommt. Der Patient verspürt dabei Schmerzen im Kniegelenk. Damit verbunden sind schmerzhafte Gelenksblockaden oder ein Hängen und Klicken im Kniegelenk.

Der degenerative Meniskusriss erfolgt bei älteren Patienten oft schleichend, ohne ein besonderes Ereignis oder eine Verletzung weil das Gewebe mit zunehmendem Alter austrocknet und an Elastizität verliert.

 

Diagnose und Therapie

Die Diagnose einer Meniskusverletzung erfolgt durch eine Gelenksprüfung. Bei Bedarf vervollständigen bildgebende MRI-Verfahren (Magnetresonanztomographie) und eine Kniespiegelung (Arthroskopie) die Untersuchung einer Meniskusverletzung.

Grundsätzlich kann ein Meniskusriss konservativ (Physiotherapie, Entlastung und medikamentöse Schmerztherapie) oder operativ im Rahmen einer Gelenksspiegelung (Arthroskopie) behandelt werden.

 

Operation beim Meniskusriss

Das schwer verletzte Meniskusgewebe hat ein schlechtes Selbstheilungspotential. Weil der Meniskus den Gelenksknorpel schütz, ist das beschädigte Gewebe wenn immer möglich mit einer Meniskusnaht zu erhalten. Eine komplette Meniskusentfernung sollte auf jeden Fall vermieden werden, um die spätere Kniearthrose zu verhindern.

Ziel der Meniskusoperation ist deshalb, möglichst viel gesundes Meniskusgewebe zu erhalten und das erkrankte Gewebe zu entfernen oder mit einem Implantat zu ergänzen.

Der Meniskuseingriffe erfolgt stationär, unter Narkose und mittels Arthroskopie.

 

Kreuzband und Kreuzbandverletzung

Das äussere (vordere) und innere (hintere) Kreuzband befinden sich (überkreuzt) zentral im Knie. Die Kreuzbänder führen das Gelenk während der Rollgleitbewegung, Beugung und Streckung. Gemeinsam mit den Seitenbändern und dem Meniskus sind sie die Stabilisatoren des Kniegelenkes.

In Kombination mit den besonders geformten Gelenkkörpern und den Menisken geben sie dem Kniegelenk in jeder Stellung die Führung und schützen den Gelenksknorpel vor Abnutzungen und der Kniearthrose.