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Häufigste Sportverletzungen und Therapie

Auch die durchtrainiertesten Sportler können sich verletzen. Oft sind es Kleinigkeiten, die sich durch Kühlung pflegen lassen. Bei schwerwiegenderen Prellungen, Rissen an Bändern, Sehnen und Muskeln, insbesondere bei Knochenbrüche und Verrenkungen ist die ärztliche Begutachtung empfohlen.


Die meisten Sportunfälle sind vermeidbar. Ungenügendes Aufwärmen und unkoordinierte Bewegungsabläufe sind in der Regel die Ursachen.

Freizeitsportler schätzen sich und ihre Leistungsfähigkeit oft falsch ein. Vorbereitung (inkl. Training, Ausrüstung, Warm-up oder Stretching) ist das A und O, um unnötige Verletzungen beim Sport zu vermeiden.

Jedoch kann auch bei den durchtrainiertesten Profisportlern etwas passieren. Viele Extremsportarten sind verbunden mit Risiken für Verletzungen, die Gesundheit und das Leben.

Bei einem Sportunfall mit Muskel- und Gelenkverletzungen hilft Kühlund mit Eis, um akute Schmerzen und das Risiko von Ergussbildungen oder Schwellungen zu verhindern. Um den Schaden bei Sportunfällen möglichst gering zu halten, ist die PECH-Regel (Pause, Eis, Compression, Hochlagern) als erste Behandlungsmassnahme empfohlen.

Als nächstes sollte eine schwere Sportverletzungen, speziell bei Bänder- und Gelenkverletzungen, durch einen spezialisierten Arzt seriöse abklärt werden.

Klassische Sportverletzungen und mögliche Therapie

Verstauchung

Beim Fallen stützt man sich mit den Händen auf. Das Handgelenk wird dann überbelastet und gestaucht. Das gestauchte Handgelenk schwillt an und schmerzt. Vor allem Ski- und Snowboardfahrer oder auch Inlineskater sind von verstauchten Handgelenken betroffen. Einfache Therapie und Bandagen helfen das verstauchte Gelenk zu schonen. Kühlen und Entlasten fördert die Heilung.

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Prellungen

Stürze oder Schläge sind die häufigsten Ursachen für eine Prellung. Besonders häufig ist z.B. das Schienbein betroffen, weil es schlechter gepolstert ist. Bei einer Prellung wird der Muskel gegen den Knochen gedrückt, und Lymph- und Blutgefässe werden beschädigt. Die geprellte Stelle schwillt an, so das eine Blutergruss entsteht. Eine Behandlung ist meistens nicht notwendig. Kühlen und Entlasten fördert die Heilung.

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Muskelzerrungen

Überdehnte oder zu schnell belastete Muskeln sind bei Ballsportarten und beim Joggen oft der Grund für krampfartige Schmerzen im Oberschenkel. Häufige Ursache ist, dass der Muskel nicht warm genug ist und dass die Muskeln nicht optimal aufgewärmt wurden. Manchmal führen auch Übermüdungen zur Zerrung. Behandelt werden Muskelzerrungen mit einem Druckverband. Kühlen und Entlasten fördert die Heilung.

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Bänderriss

Umknicken des Fusses beim Ballsport und Tennisspieler sind meistens die Ursache für Risse der Gelenkbänder, z.B. am Sprunggelenk. Der Riss ist sehr schmerzhaft, das instabile Gelenk schwillt schnell und stark, Auftreten ist dann oft unmöglich. Das Gelenk wird geschient oder getapt. Kühlen, Hochlegen, abschwellende Salben und Elektrotherapie helfen.

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Muskelfaserriss

Überdehnung der Muskeln können zum Riss der Muskelfasern z.B. in der Wade führen. Ursachen sind häufig plötzliches Beschleunigen oder Tritte. Fast alle Sportler sind gefährdet. Druckverbände, Kühlen und eventuell Physiotherapeuten helfen.

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Achillessehne

Harte Landungen nach Sprüngen oder Tritte in die Ferse sind oft Ursachen für die Verletzung der Achillessehne. Die Achillessehne gilt als stärkste Sehne des Körpers. Weil die Durchblutung mit dem Alter abnimmt, ist sie bei Senioren oft empfindlicher. Ein Riss ist deutlich spür- und hörbar. Vor allem in Leichtathleten, aber auch Ballsportler und Wintersportler sind gefährdet. Bei einer durchtrennten Achillessehne muss operiert werden.

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Kreuzbandriss

Der Kreuzbandriss gehört zu den schwersten Knieverletzungen. Betroffene Patienten müssen oft während längerer Zeit auf Sportaktivitäten verzichten. Klassische Ursachen für den Kreuzbandriss sind plötzliches Abstoppen oder Richtungsänderung, wo das Knie bei feststehendem Unterschenkel verdreht wird. Skifahrer und Ballsportler sind am häufigsten betroffen. Bei einem kompletten Riss des vorderen Kreuzbandes muss i.d.R. operiert und das Kreuzband durch ein Transplantat (Stück der Patellasehne) ersetzt werden.

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Meniskusriss

Der Meniskusriss gehört zu den häufigsten Sportverletzungen des Kniegelenks. Der gesunde Meniskusknorpel wirkt wie ein Stossdämpfer im Gelenk. Jedoch kann der Knorpel kann bei plötzlichen Drehbewegungen mit abruptem Stoppen reissen und somit die Stossdämpfer verlieren. Gefährdet sind vor allem Fussball- und Tennisspieler, aber auch Skifahrer. Wegen der besonderen Bewegungen während der Arbeit ereignet sich der Meniskusriss oft auch bei Arbeitsunfällen, z.B. auf der Baustelle.

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Ermüdungsbruch

Alle Laufsportarten belasten die Mittelfussknochen, welche zum Bruch am Mittelfuss führen können. Fehlstellungen der Füsse oder suboptimale Lauftechniken erhöhen das Risiko. Die Brüche entstehen durch ständige Be- oder Überlastung des Knochens. Auf Röntgenbildern ist ein Ermüdungsbruch oft nicht zu erkennen. Manchmal muss ein Bruch operiert werden, meistens helfen Entlasten, Verbände oder Elektrotherapie.

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Knochenbrüche

Ursachen von Knochenbrüchen sind Stürze oder Unfälle mit grosser Wirkung auf die Knochen. Bei Knochenbrüchen handelt es sich immer um eine kombinierte Verletzung der Knochen und umgebenden Weichteile. Bei einer Hautverletzung spricht man von einem offenen Knochenbruch. Der Schädigungsgrad der Weichteile bestimmt das therapeutische Vorgehen. Am häufigsten sind Brüche des Handgelenks, des Fusses und der Zehen, des Sprunggelenks und an der Schulter (Schlüsselbein und Oberarmkopf).